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Ironman 70.3 St. Pölten, 27. Mai 2018 - Pascal

20.6.2018

Um die erarbeitete Form aus dem Trainingslager in der Toskana optimal auszunützen, entschied ich mich für eine Teilnahme am Ironman 70.3 in St. Pölten, Österreich.

 

Per Flugzeug ging es schon neun Tage vor dem eigentlichen Wettkampf Richtung Wien los. Ich hatte mir für meinen Aufenthalt im Westen Wiens eine Wohnung gemietet. Unweit des Schlossparkes Schönbrunn und der Autobahn Richtung St. Pölten war die Lage meines Domizils perfekt. Mit dem mir wichtigen Abstand zum Wettkampfort konnte ich in aller Ruhe die letzten Trainings absolvieren und parallel dazu auch die unglaublich schöne Stadt Wien erkunden. Mit dem Mietauto war ich aber in knapp fünfzig Minuten im Startbereich von St. Pölten. 

 

Facts zum Ironman 70.3 St. Pölten:

Geschwommen wird in zwei unterschiedlichen Seen. Das heisst, dass man nach den ersten ca. 900 Metern den ersten See verlässt um nach einer Laufstrecke von ca. 500 Metern im zweiten See die restlichen Schwimm-Meter zu absolvieren. Die Radstrecke führt durch die Wachau, eine schöne und hügelige Weinregion an der Donau. Hier sind ca. 1100 Höhenmeter zu absolvieren, vorwiegend auf zwei grosse Anstiege verteilt. Besonders der zweite Berg bei km 60 trennt die Spreu vom Weizen. Ansonsten ist sicher speziell, dass am Anfang ein langes Teilstück auf der komplett gesperrten Autobahn gefahren wird. Leider nicht mit 130 km/h. Die Laufstrecke führt vom Ironmangelände Richtung Stadtzentrum durch die Altstadt hindurch und wieder zurück. Diese Runde gilt es zweimal zu absolvieren. Eine flache Laufstrecke, dafür sehr viele Kurven und Richtungsänderungen.

 

Die Wettkampfregion schön, der Wettkampf gut organisiert, das Wetter hochsommerlich, die körperliche Verfassung super! Alles schien angerichtet für einen erfreulichen Wettkampf.

 

Nach den üblichen Logistischen- und Administrativen Abläufen war es dann am Sonntag soweit. Wettkampftag! Start um 07:15 Uhr. Also begann der Tag früh, was bei den angekündigten hochsommerlichen Temperaturen aber sicher kein Nachteil war. Der Schwimmstart erfolgte nicht in der Age Group sondern nach der bei der Anmeldung angegebenen geschätzten Schwimmzeit. Ruhig und konzentriert hatte ich mich bis zum Schwimmstart „durchgearbeitet“. Leider viel das Einschwimmen weg. Dafür sieht der Veranstalter in St. Pölten keine Möglichkeit vor. Somit war das Schwimmen für alle ein Kaltstart. Ich fühlte mich Wohl in den beiden Seen, die Laufstrecke dazwischen in voller Schwimmmontur war aber sicher gewöhnungsbedürftig. Nichts desto trotz kam ich als 17. meiner Altersklasse gut positioniert aus dem Wasser. Auf dem Rad metzelte ich dann alles nieder was sich mir in den Weg stellte und ich kam mit Altersklassen-Bestzeit als führender in die Wechselzone zurück. Doch schon beim Aufrichten nach dem absteigen vom Rad merkte ich, dass jemand etwas gegen meine gute Ausgangslage hatte. Der Magen! Krämpfe verhinderten, dass ich mich in eine saubere Laufposition aufrichten konnte. Die ersten sechs Kilometer lief ich noch in der vorgängig festgelegten Pace, doch dann war Schluss. Erbrechen und immer wieder Magenkrämpfe verhinderten eine vernünftige Laufleistung. Da ich nicht mehr richtig essen konnte schwand auch die Energie. So rettete ich mich noch einigermassen mit erhobenem Haupte aber meiner schlechtesten Finisherzeit ins Ziel und wurde in der Altersklassenrangliste bis zu Platz Zwanzig durchgereicht. 

 

Dank Toni war ich körperlich in blendender Verfassung. Leider machte der Magen nicht mit. Da habe ich also noch Aufgaben zu lösen. Trotz des bitteren Endes war der Ironman 70.3 St. Pölten ein super Erlebnis! Besonders in Erinnerung bleiben mir die Schwimmtrainings im unglaublich schönen Bad Schönbrunn, die Fussmärsche durch den Schlosspark Schönbrunn zu eben diesem Bad und die Radausfahrten in den Wienerwald.

 

Pascal

 

 

 

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